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Ludwig Wilhem Brüggemann: Die Bevölkerung von Zizow im Jahre 1784
Der königlich preußische Konsistorialrat und Hofprediger an der Schlosskirche zu Stettin, Ludwig Wilhelm Brüggemann hat alle Ortschaften des Herzogtums Pommern ausführlich beschrieben. Seine Arbeit ist das Standardwerk über die Zustände in Pommern im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts.
Über Zizow macht Ludwig Wilhelm Brüggemann im Jahre 1784 folgende Aussagen:
Zizow in alten Urkunden Cizow oder Cytzow genannt, ¼ Meile von Rügenwalde nordostwärts, auf einem Berge, hat 1 Prediger, 1 Küster, 16 Vollbauern, 3 Coßäthen, 1 Predigerwittwenhaus, 12 Büdner, 34 Feuerstellen, eine zu der Rügenwaldeschen Synode gehörige Mutterkirche, zu welcher die königlichen Amtsdörfer Köpenitz und Kopahn und das königliche Vorwerk Palzewitz eingepfarret sind und weder Holzung noch Fischerey. Das Dorf Zizow wurde nach einer noch vorhandenen und zu Rügenwalde am Mittwoche vor dem Thomastage 1378 ausgefertigten Urkunde, worinn es Cizow genannt wird, von Wedego und Borante von Rügenwold nebst Heinrich Doring und deßen Ehefrau Margaretha für 1844 Mark Vinkenpfenninge an die Stadt Rügenwalde verkauft.
Quelle: "Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern", Herausgegeben von Ludewig Wilhelm Brüggemann, Königl. Preuß. Consistorialrath und Hofprediger bey der Schloßkirche in Stettin, Gedruckt bei H. G. Effenbart, Königl. Buchdrucker in Stettin 1784
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Copyright © Mathias Sielaff, Januar 2002